Telefonsex Girl – Tina

Vom Telefonsex -Girl zur Adult-Seiten-Geschäftsführerin

„Hallo Großer, ich bin Nadja und total geil auf deinen harten Schwanz“, raunt sie mit tiefer, erotischer Stimme ins Telefon. Tausende von Männern hat die zierliche Blondine mit den blau-grünen Augen bereits von ihrer gemütlichen Dreizimmerwohnung aus verbal zum Höhepunkt gebracht. Heute kommt nur noch ihr Freund in den Genuss. Nadja, die in Wirklichkeit Tina heißt, begann ihre Karriere 1995 im Erotikbereich als Telefonsexgirl. Über eine Anzeige im Wochenspiegel stößt sie auf die Telefonsex-Agentur. Sie bewirbt sich per Telefon – ihre Stimme kommt gut an. Ein paar Tage später hat sie den Job. Während ihre Freundinnen beim Kellnern in den umliegenden Kneipen ihr Geld verdienten, ist es für Tina die natürlichste Sache der Welt, ihre Ausbildung mit Telefonsex zu finanzieren. “Das Thema Erotik hat mich immer schon gereizt. Schon damals, als ich mit 19 damit angefangen habe“, sagt die heute 37-Jährige.

Und das Geschäft läuft gut: Bis zu 2.000 D-Mark im Monat verdient die Schülerin mit dem ungewöhnlichen Nebenjob. 60 Mark kostet zu Anfangszeiten eine 20-minütige Telefonsex-Session. Die Männer bezahlen per Überweisung. Jahrelang befriedigt sie in den Abendstunden Männer mit ihrer sexy Stimme. Meistens liegt sie dazu entspannt auf dem Sofa. „Manchmal hab ich auch meine Hausaufgaben erledigt, während ich telefonierte. Den Kunden habe ich natürlich erzählt, dass ich mich gerade selbst befriedige und meine Finger langsam zu meinem feuchten Höschen abgleiten…
Eine Kollegin hat sich während des Telefonsex immer die komplette Ration Zigaretten für den Rest der Woche gedreht.“ Dass sie beim Telefonieren selbst erregt wurde und Lust bekommen habe, sich anzufassen, sei ihr bei den Kunden selten passiert. „Dafür war das viel zu sehr ein Job für mich“, sagt Tina.

Zu den Amazon Bewertungen

Ein härterer Job als man meinen will. Als Telefonsex-Girl müsse man über schauspielerisches Talent und hohes Einfühlungsvermögen verfügen, um sich innerhalb von Sekunden auf jeden Mann einstellen können, erzählt Tina. Jede Minute ist bares Geld. „Schafft man es nicht, den Mann innerhalb kürzester Zeit heiß zu machen, legt er auf und wählt die nächste Nummer.“ Wichtig war es, möglichst schnell herauszufinden, auf was der Anrufer steht. Je nachdem schlüpfte sie auch mal in eine andere Rolle, gibt mal die vollbusige Blondine, die aggressive Domina oder auch die mütterlich-fürsorgliche Mittdreißigerin. Nicht alle Rollen funktionieren. „Einmal hab ich zum Beispiel versucht, eine mollige, ältere Frau zu spielen, das hat der Kunde sofort durchschaut. Meistens verrät einen die Stimme einfach. „Dafür kam ich sehr gut in meiner Rolle als unberührtes, aber geiles Schulmädchen an.“ Gerade als damals die Softporno-Reihe „Schulmädchen-Report“ im Free TV läuft, stehen bei ihr die Leitungen nicht mehr still. „Ziemlich ruhig war es dagegen immer, wenn gerade Fußball lief“, erinnert sich Tina.

<(ENDE DER LESEBROBE)

Andreas Doehring
Andreas Doehring
 
Social Media Relations e.K. - Ihr Berater für Webdesign, Online Marketing, Webshops, Social Media, Conversion Optimierung, Google AdWords Qualified Individual Spezialist
 

Das Buch zum Blog, jetzt als eBook bei Amazon downloadenZum Download